Donnerstag, 26. August 2010

Bye bye, Michigan

Royal Oak/Michigan. Von Nightlife und Hillbillies, Abschiedsgeschenken und mehr


So, da sind wir wieder, heute mit dem letzten Update aus Michigan. Nach dem vollgepackten Programm der ersten Woche haben wir es in den letzten Tagen etwas ruhiger angehen lassen. Hauptsächlich haben wir das getan, was die Leute hier scheinbar pausenlos tun: Einkaufen und Essen gehen. Unter anderem waren wir auch endlich bei Tim Horton’s, einer Coffeeshop-Kette, die hier wesentlich populärer ist als Starbucks. John’s Mutter beispielsweise, die eigentlich kaum das Haus verlässt, setzt sich jeden Nachmittag in ihr Auto um sich dort ihren Coffee-to-go zu holen und mit den Angestellten zu plaudern.

Dienstag Nacht waren wir außerdem Downtown Detroit und haben dort die Innenstadt unsicher gemacht – wobei das ein lustiger Gedanke ist, wenn man Detroit’s Ruf bedenkt. John’s Mom hat uns übrigens T-Shirts mit entsprechenden Botschaften gekauft: John hat den Slogan „Detroit – where the weak are killed and eaten“, auf meinem steht „Come back to Detroit – we’ve missed you“ und darunter ist der Lauf einer Pistole abgebildet. Ich mag diese Art von Humor.

Gestern Abend standen die Hillbilly Olympics in Toby Keith’s „I love this Bar & Grill“ auf dem Programm. Klingt aber viel spektakulärer als es tatsächlich war: es gab Bullenreiten, Karaoke und einige Wurfspiele, das Ganze wurde präsentiert von WYCD, Detroit’s Country Sender. Allerdings liefen alle Spiele eher im Hintergrund ab, so dass es unterm Strich einfach nur ein netter Abend in einer coolen Bar war. Wir waren mit Lucretia und Chris, Kerry, Kim und Kerry’s Schwester Wendy dort, außerdem hat Kim mit ihrer nicht gerade zurückhaltenden Art auch noch zwei Texas-Cowboys mit in die Runde gebracht.

Zum Abschied hat Kim mein Gesicht mit beiden Händen gepackt, mir gesagt dass sie mich liebt, und mir einen feuchten Schmatzer auf die Stirn gegeben – dann hat sie mir noch ihren eigenen Hello Kitty Schlüsselanhänger geschenkt, damit ich eine Erinnerung an sie habe. Als ob ich sie je vergessen könnte! Aber ganz ehrlich – irgendwie liebe ich Kimmi auch… Lucretia, meine favourite sister-in-law-to-be (darauf hat sie Wert gelegt), hat mir einen Anhänger von Mackinac Island für mein Armband geschenkt und John hat einen ganzen Beutel voller Erinnerungsstücke überreicht bekommen, mit USA-Flagge, einem „Made in Detroit“-T-Shirt und mehr.


Heute ist unser letzter Tag hier in Michigan, und ich wünschte fast, wir könnten den ganzen Rest einfach streichen und hier bleiben – oder Alle mitnehmen nach Florida. Später holen wir unser Mietauto vom Flughafen ab und heute Abend geht’s auf Brendans Wunsch zu Red Lobster zu einem letzten gemeinsamen Dinner. Morgen nach dem Frühstück werden wir in Richtung Ohio aufbrechen und zwei Nächte dort bei John’s Schwester Sandy und ihrer Familie bleiben. Es könnte nun ein bißchen schwierig werden, Euch weiterhin mit aktuellen Berichten zu versorgen, da wir jetzt auf öffentliche Hotspots angewiesen sind – spätestens wenn wir in Florida sind, dürften wir dann aber WiFi in unserem Hotel haben.

From Detroit, with Love,

4 Kommentare:

  1. Um auch diese Erbse gezählt zu haben: Vor "WYCD" fehlt was...

    Ansonsten alles top. Sag dem "Penner", dass er gerne nachziehen kann. Am besten lässt er seine Harley gleich mit einfliegen

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    1. der Penner sagt, dass er neidisch ist und hofft, dass das Kleingeld nach dem Urlaub für eine Harley reicht.

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  2. Und ich dachte schon das notebook wäre abgefreckt! Drei Tage kein update - das nenn' ich mal faul!!! Aber anscheinend wart ihr schwer mit shopping und feiern beschäftigt. Sei Euch neidlos gegönnt :)

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  3. Schaut ja richtig toll aus Eure Page last es Euch gut gehen und schaut das Ihr nicht zu viel fast food zu Euch nehmt.
    LG
    Lämmy

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