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Sonntag, 22. August 2010

Meetings and Greetings

Royal Oak/Michigan. Von Familie und Freunden, kleinen Festen und großen Festivals, Traumautos und mehr


Der Abend ist hereingebrochen und ein langer Tag voller netter Bekanntschaften liegt nun hinter uns. Bevor wir Euch davon erzählen, geht allerdings erstmal ein fetter BOMBENHAGEL voller lieber Grüße an Benni – wir wissen zwar nicht warum (höhö), aber dein Eintrag hatte sich leider im automatischen Spamfilter verfangen…

Der heutige Tag begann mit einem Besuch bei John’s Neffen Jeffrey, seiner Frau Melissa und den fünf (!) Kindern. Am Nachmittag ging’s dann direkt weiter zu einer Gartenparty bei Kerry und Kim (ja, genau die), zu der auch Kerry’s komplette Familie eingeladen war. Das Ganze war eine sehr herzliche Angelegenheit, alle freuten sich, John nach so vielen Jahren wiederzusehen, bzw. mich kennenzulernen (vielleicht lag’s auch nur an der mitgebrachten Bowle, die mit Begeisterung aufgenommen wurde). Als mir versehentlich meine Zigarette aus der Hand und dummerweise direkt in meinen Bowlebecher fiel, war Kim sofort zur Stelle, fischte die Kippe mit meinem Löffel raus, warf sie über ihre Schulter und gab mir Becher und Löffel zurück – hab dann den Becher schnell entsorgt, als sie kurz abgelenkt war (wie gesagt – ich fürchte mich noch immer ein bißchen vor ihr…)

Wie ihr an den Bildern sehen könnt, hatte das Wetter gestern doch noch ein Einsehen, so dass wir am späten Nachmittag endlich zur Woodward Dream Cruise aufbrechen konnten. Meine Vorstellung davon war, dass die Autos auf einer für den normalen Verkehr gesperrten Straße vorbeifahren und man sich den Hals verrenken muss, um mal einen kurzen Blick auf die Schlitten zu werfen.

In Wirklichkeit spielte sich das Ganze auf einer etwa 30 Meilen langen, dreispurigen Straße ab, auf der auch „normale“ Autos fahren durften. Auf den Parkplätzen und Grünflächen entlang der Strecke befanden sich Imbiss- und Promotionstände (es gab auch jede Menge „Free Gifts“ abzustauben), Showbühnen mit verschiedenen Musik-Acts und natürlich Hunderte von „Dream Cars“ sämtlicher Marken und Baujahre. Unter anderem stand da auch ein Original „General Lee“, der auch tatsächlich in der Serie „Ein Duke kommt selten allein“ (The Dukes of Hazzard) eingesetzt wurde. Nachdem wir genügend Oldtimer, Rennwagen, Pacecars und Monstertrucks gesehen hatten, sind wir noch auf einen Zehnerpack Sliders (Miniburgers für ca. 80 Cent pro Stück) bei White Castle eingekehrt – auch so eine Marktlücke in Deutschland.


Heute Abend werden wir nur noch den Film „Date Night“ über Pay-per-View schauen und dann rechtzeitig in unser Bettchen krabbeln, weil wir morgen früh schon um sechs Uhr Richtung Mackinac Island aufbrechen wollen. Die Fahrt dahin dauert fünf Stunden, und da wir nicht übernachten wollen, werden wir erst morgen Nacht wieder hier sein – und auf der Rückfahrt haben wir genügend Zeit, den nächsten Artikel zu verfassen.

Ach ja, falls wir morgen nicht dazu kommen: Happy Birthday, Hilde! Halt die Ohren steif und bleib so wie du bist!