Mittwoch, 18. August 2010

Good morning America, how are ya?

Royal Oak/Michigan. Von Formularen und Formalitäten, ersten Eindrücken und mehr


Sechs Uhr Morgens Ortszeit, wir sitzen gerade im Garten von John’s Familie in Royal Oak, trinken Kaffee, rauchen die eine oder andere Guten-Morgen-Zigarette und haben gleich mal den Laptop hervorgeholt um die frühen Morgenstunden für ein erstes Update zu nutzen.

Wie Ihr seht, sind wir trotz einiger kleiner Pannen und Missgeschicke gut hier angekommen. Nach einer atemberaubenden Fahrt zum Flughafen gestern Morgen (vielen lieben Dank nochmal an Verena!), stellte sich erstmal heraus, dass für John keine Flugdaten vorlagen. Nachdem dieses Problem endlich geklärt war, wurden die Koffer gewogen… für drei Kilo zuviel in meinem Koffer wollten die doch tatsächlich 100 Euro abkassieren! Klar, dass wir das nicht zahlen wollten, und so haben wir direkt am Check-In-Schalter nochmal die Koffer umgepackt. Danach ging eigentlich alles glatt über die Bühne: eine Stunde nach Amsterdam, kurze Zigarettenpause und weitere Sicherheitskontrollen und Interviews, anschließend ein achtstündiger, unspektakulärer Flug nach Detroit. Und nochmal Kontrollen, Formulare und Interviews. Für den Laptop hat sich gottseidank keiner interessiert.

Am Flughafen wurden wir von John’s Schwester Lucretia, ihrem Mann Chris und ihrem Sohn Brendan in Empfang genommen, zu Hause warteten John’s Mutter Patsy und der Hund Bosco. In unserem Zimmer fanden wir die Hausordnung von „Patsy’s Motel“ („La Casa Crap Hotel“), mit Annehmlichkeiten wie Free-WiFi und „Lunch Buffet Style located in the fridge“. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir dann plaudernd im Garten, und auch John’s alter Freund Kerry schaute mal kurz mit der Familie vorbei. Abends holten wir dann nur ein Takeaway-Dinner von Taco Bell (eindeutig eine Marktlücke in Deutschland!) und so gegen 22:00 Uhr Ortszeit ging’s dann nach 25 Stunden auf den Beinen endlich ins Bett.

Für heute steht erstmal ein Besuch in der Mall auf dem Programm, mal schauen, was sich sonst noch ergibt. Die nächsten Einträge hier sind ja dank Free WiFi gesichert. Bis bald!

3 Kommentare:

  1. Im Gegensatz zum Rucksack seid ihr also gut angekommen. Und auch das Notebook wurde offensichtlich nicht von der Homeland Security konfisziert. (Gibt's die eigentlich wirklich oder nur bei Navy CIS?)
    Eigentlich hatte ich noch eine schöne Top Five Liste für Euch zusammengestellt, aber ich muss mich erst mit diesem neuen Gästebuch anfreunden. Im Moment macht es mich noch etwas klaustrophobisch...

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  2. Also nach euren tollen start kann ja nichts mehr schief gehen, nach allem was ihr in den USA so geplant habt ist der Rucksack wohl das wenigste wünsch euch viel viel Spaß

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  3. Liebe Barbara, lieber John,
    gestern hatte ich Kindergeburtstag und es gab viel zum Naschen. John, für dich habe ich die Lakritzschnecken aufgehoben! :P

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