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Dienstag, 7. September 2010

Wastin' away again in Margaritaville

Kissimmee, Orlando/Florida.

Tonight we send a big HELLO and a bunch of hugs to our family/friends in Royal Oak, Michigan and Somerville, Ohio! Whasssuuuupp…?


As you can see, we finally made it to Orlando – and to the Magic Kingdom of Hell. People down here are right: Mickey is a rat. But it’s not all bad here in Orlando. Today we were at a big Flea Market, had a great breafkast (*lol*) at the Waffle House and spent a lazy afternoon at our hotel pool. Actually we wanted to go to Al Capone’s Dinner Show (all you can eat and drink), but we were not that hungry, so on our way to the restaurant we decided to visit the Universal City Walk instead. It is the nightlife district on the Universal grounds and – unlike Disney’s Downtown – there is no entrance fee. (See? That’s why they call it the rat!)

The City Walk was awesome, they got lots of bars there, the world’s largest Hard Rock Café and also “Jimmy Buffett’s Margaritaville” (we took a bunch of napkins, they’ll match with the ones we took from Toby Keith’s Bar). We had some Margaritas (of course) and the band played a good mix of Country, Oldies and Rock Classics. It was a great night and “good times never seemed so good”…


Maybe tomorrow - depending on the weather - we´ll visit the Universal Studios, but we're definitely through with Disney!

Hope you're all doing fine, Love from the Sunshine State,

Barbara and Earl
(the receptionist at our hotel thought John was the guy from "My name is Earl")

Und für unsere "Fans" zu Hause: alles wieder im Lot auf unserem Boot, wir sind wieder mit Orlando und der Welt versöhnt!

Montag, 30. August 2010

Live From Nashville, Tennessee

Nashville/Tennessee. Von Pickups und Shotguns, Coyoten und Cowboys, Country-Music und mehr


Und wieder einmal geht ein langer Tag zu Ende. Heute Morgen ging’s als erstes wieder ins Baptist Regional Medical Center um John’s Onkel Doub zu besuchen. Dort trafen wir auch John’s Cousin Virgil (den Bruder von Wendell), der uns stolz seinen verchromten Lincoln Pickup-Truck vorführte und uns damit zu unserem popeligen Dodge fuhr. Da wir ja hier im Süden unter Rednecks weilen, wird es Euch nicht überraschen, dass sich auf der Ladefläche das obligatorische Gewehr befand.

Dann machten wir uns auf in Richtung Tennessee, und nach etwa eineinhalb Stunden landeten wir in Racoon Valley, um uns dort mit John’s Onkel Ray zum Frühstück zu treffen. Das „Amber“-Restaurant war ein typisches amerikanisches Highway-Diner, wie man es aus dem Fernsehen kennt, wo die Kellnerin herumgeht und Kaffee nachschenkt. Und selbstverständlich war es eiskalt drinnen.


Etwa vier Stunden später sind wir dann endlich am (Zwischen-)Ziel unserer Träume angelangt: Nashville, auch bekannt als Nashvegas (und das zu Recht!). Nachdem wir uns ein Zimmer im Days Inn North genommen hatten, ging es aber erstmal zum Friedhof in Hendersonville, um dort Johnny Cash und June Carter die letzte Ehre zu erweisen.


Danach wollten wir eigentlichen den „Nashville City Walk“ (einen Stadtrundgang mit historischem Schwerpunkt) hinter uns bringen, sind aber prompt im Kneipenviertel gelandet. Und da es eh schon spät war, sind wir gleich da geblieben. John und ich hatten ein bißchen die Befürchtung, dass unsere hohen Erwartungen an diese Stadt enttäuscht werden könnten, aber das Gegenteil war der Fall: Hier reiht sich wirklich eine Bar an die andere, bunte Leuchtreklamen blinken um die Wette, aus jeder Kneipe hört man Country-Livemusik, auf den Straßen fahren weiße Pferdekutschen mit Touristen und gelegentlich begegnet man einer Bande von Mädchen, die so aussehen, als wären sie direkt dem „Coyote Ugly“ entsprungen – was womöglich sogar der Fall sein kann.

Als erstes sind wir im berühmten Wildhorse Saloon gelandet. Hier gab es leider heute keine Livemusik, da derzeit – Achtung! – Aufnahmen für die deutsche Popstars-Staffel laufen. Die heutigen Auftritte haben wir leider/gottseidank verpasst, aber vielleicht schauen wir morgen nochmal rein. Danach ging’s weiter in die „Second Fiddle“, in der man sogar rauchen durfte und die Band auch solche Alltime-Favourites wie den Folsom Prison Blues und Copperhead Road im Programm hatte. Außerdem haben wir beim Hardrock-Café vorbeigeschaut und ein bißchen in den Souvenirläden gestöbert.


Für Morgen stehen dann noch die Besuche in der Country Music Hall of Fame und in der Grand Ole Opry auf dem Programm. Ja, es besteht kein Zweifel: We really made it to Nashville!