Royal Oak/Michigan. Von Familie und Freunden, kleinen Festen und großen Festivals, Traumautos und mehr
Der Abend ist hereingebrochen und ein langer Tag
voller netter Bekanntschaften liegt nun hinter uns. Bevor wir Euch davon
erzählen, geht allerdings erstmal ein fetter BOMBENHAGEL voller lieber
Grüße an Benni – wir wissen zwar nicht warum (höhö), aber dein Eintrag
hatte sich leider im automatischen Spamfilter verfangen…
Der heutige Tag begann mit einem Besuch bei John’s
Neffen Jeffrey, seiner Frau Melissa und den fünf (!) Kindern. Am
Nachmittag ging’s dann direkt weiter zu einer Gartenparty bei Kerry und
Kim (ja, genau die), zu der auch Kerry’s komplette Familie eingeladen
war. Das Ganze war eine sehr herzliche Angelegenheit, alle freuten sich,
John nach so vielen Jahren wiederzusehen, bzw. mich kennenzulernen
(vielleicht lag’s auch nur an der mitgebrachten Bowle, die mit
Begeisterung aufgenommen wurde). Als mir versehentlich meine Zigarette
aus der Hand und dummerweise direkt in meinen Bowlebecher fiel, war Kim
sofort zur Stelle, fischte die Kippe mit meinem Löffel raus, warf sie
über ihre Schulter und gab mir Becher und Löffel zurück – hab dann den
Becher schnell entsorgt, als sie kurz abgelenkt war (wie gesagt – ich
fürchte mich noch immer ein bißchen vor ihr…)
Wie ihr an den Bildern sehen könnt, hatte das Wetter
gestern doch noch ein Einsehen, so dass wir am späten Nachmittag
endlich zur Woodward Dream Cruise aufbrechen konnten. Meine Vorstellung
davon war, dass die Autos auf einer für den normalen Verkehr gesperrten
Straße vorbeifahren und man sich den Hals verrenken muss, um mal einen
kurzen Blick auf die Schlitten zu werfen.
In Wirklichkeit spielte sich das Ganze auf einer
etwa 30 Meilen langen, dreispurigen Straße ab, auf der auch „normale“
Autos fahren durften. Auf den Parkplätzen und Grünflächen entlang der
Strecke befanden sich Imbiss- und Promotionstände (es gab auch jede
Menge „Free Gifts“ abzustauben), Showbühnen mit verschiedenen Musik-Acts
und natürlich Hunderte von „Dream Cars“ sämtlicher Marken und Baujahre.
Unter anderem stand da auch ein Original „General Lee“, der auch
tatsächlich in der Serie „Ein Duke kommt selten allein“ (The Dukes of
Hazzard) eingesetzt wurde. Nachdem wir genügend Oldtimer, Rennwagen,
Pacecars und Monstertrucks gesehen hatten, sind wir noch auf einen
Zehnerpack Sliders (Miniburgers für ca. 80 Cent pro Stück) bei White
Castle eingekehrt – auch so eine Marktlücke in Deutschland.
Heute Abend werden wir nur noch den Film „Date
Night“ über Pay-per-View schauen und dann rechtzeitig in unser Bettchen
krabbeln, weil wir morgen früh schon um sechs Uhr Richtung Mackinac
Island aufbrechen wollen. Die Fahrt dahin dauert fünf Stunden, und da
wir nicht übernachten wollen, werden wir erst morgen Nacht wieder hier
sein – und auf der Rückfahrt haben wir genügend Zeit, den nächsten
Artikel zu verfassen.



















