Mittwoch, 1. August 2012

That's all Folks!

K-town, Germany.

So, seit Montag Nachmittag sind wir nach fast fünf aufregenden Wochen in Amerika wieder zu Hause in Deutschland, und seit gestern Abend haben wir auch wieder Internet (leider hatte unser Router während unserer Abwesenheit den Geist aufgegeben).

Die letzten Tage in Royal Oak vergingen wie im Fluge: bis in die frühen Morgenstunden haben wir geplaudert und Karten gespielt, tagsüber stand last minute-shopping auf dem Programm. Am Freitag Abend waren wir nochmal mit Brendan auf der Pferderennbahn, weil's uns dort beim ersten mal gar so gut gefallen hat :) Am Sonntag mussten wir dann leider schon Abschied nehmen, und natürlich sind auch reichlich Tränen geflossen. Der Rückflug mit Delta bzw. KLM von Detroit über Amsterdam nach Nürnberg verlief unspektakulär, und da Johns Kopfhöreranschluss im Flieger leicht defekt war, bekommen wir beide demnächst auch noch eine Gutschrift von jeweils 150 Dollar - schon lustig, da mein Kopfhörer ja einwandfrei funktionierte!

Wir hoffen, dass wir Euch mit unseren Berichten gut unterhalten haben und freuen uns schon auf die nächste große Reise, dann hoffentlich nach Las Vegas. Zum Abschluss eine letzte Best-of-Collage:


Have a good one! :)

Freitag, 27. Juli 2012

Made in Detroit

Royal Oak, Detroit/Michigan.

Seit gestern Abend sind wir zurück in Royal Oak. Bereits vor unserem Ausflug nach Kalifornien hatte John einen Termin bei Mr. Ed (dem Besitzer des Royal Oak Tattoo Parlor) ausgemacht, und heute um 13:00 Uhr war es so weit: John bekam endlich sein lange ersehntes "D" (für Detroit). Insgesamt hat Mr Ed etwa 30 Minuten für das Tattoo gebraucht, und John hat die Prozedur tapfer und ohne mit der Wimper zu zucken überstanden... *gg*

Na gut: diesen Gesichtsausdruck gab es nur für's Foto, John legt Wert auf diese Feststellung

Bevor irgendjemand daheim in Panik verfällt: ich selbst hab mich natürlich nicht tättowieren lassen (das von John vorgeschlagene "Property of John" kam für mich nicht in Frage), aber auch für mich gab's Nervenkitzel in Mr. Ed's Laden: im Wartezimmer haben wir die Bekanntschaft mit allerlei exotischen Tierchen gemacht, und während ich die große gelbe Schlange nur gestreichelt habe, hab ich die Tarantel tatsächlich in die Hand genommen (auch wenn ich - wie man sieht - nicht sonderlich entspannt dabei aussah). Liebe Ka: jetzt die Augen zumachen!

So, am Sonntag Abend geht's zurück nach Hause, ich melde mich vorher nochmal für einen abschließenden Bericht!

Macht's gut und bis sehr bald schon,

 


Donnerstag, 26. Juli 2012

Bye Bye, California!

San Francisco/California.


So, das war's - unsere Tage in Kalifornien, dem "Golden State", sind gezählt. Heute waren wir nochmal bei Fisherman's Wharf und haben dort auch ein bisschen die Seelöwen beobachtet. Das ist ein lustiges Völkchen: in Löffelchen-Haltung liegen sie nebeneinander (manchmal auch aufeinander) auf den Planken, gelegentlich gehen sie eine Runde schwimmen, und irgendeiner bellt immer - wir hätten ihnen stundenlang zuschauen können!

Ansonsten haben wir heute einen geführten Spaziergang durch Chinatown gemacht und waren unter anderem zu Gast in einer Glückskeks-Fabrik, wo man kostenlos probieren durfte (leider nur das nackige Plätzchen, ohne Botschaft). Die "Fabrik" ist ein winzig kleiner Laden in der engsten Gasse San Franciscos, die generell in jedem hier gedrehten Actionfilm zu sehen ist,  in dem eine Verfolgungsjagd vorkommt.

Hier noch ein paar Bilder:

 

Die bunten Herzen, die Ihr auf manchen Bildern sehen könnt, stehen übrigens an den vier Ecken des Union Square. Sie sind bemalt von Künstlern der Umgebung und werden alle paar Monate versteigert und ersetzt, wobei der gesamte Erlös dem San Francisco General Hospital zugute kommt - eine schöne Idee, oder?

From California with Love,

 

Mittwoch, 25. Juli 2012

The Streets of San Francisco

San Francisco/California.


Erschöpft nach zwei langen Wochen "on the road" sind wir am Montag Abend endlich in San Francisco angekommen. Die erste Nacht haben wir Downtown im "Inn on Broadway" verbracht - vor unserem Fenster konnten wir die Feuerleiter und die Leuchtreklame des Motels sehen, und noch am späten Abend sind die Polizeiautos mit Sirene vorbeigerauscht. Natürlich ist hier schon wieder eine Convention, so dass wir für die nächsten beiden Nächte jeweils 240 Dollar für diese doch sehr schlichte Unterkunft hätten zahlen müssen - also haben wir uns wieder ein Zimmer etwas außerhalb, in Flughafennähe gesucht.

Heute haben wir wieder ein großes Sightseeing-Programm gemeistert, und mit einer Hopp-on/Hopp-off-Bustour ging es dann durch die berühmten Straßen von San Francisco - wobei wir heute unterm Strich doch mehr gelaufen als gefahren sind.

Der Start der Tour war bei Fisherman's Wharf, dann gings in die Innenstadt, vorbei an Little Italy und Chinatown, Richtung Financial District und Union Square mit Gelegenheit zum Edel-Shopping. Oh je, ich hab schon ganz vergessen, wo wir noch überall waren - auf jeden Fall war es abwechslungsreich: ärmliche Viertel, Luxusviertel, Hippieviertel. Parks, Kirchen, Museen und Konzerthallen.

Irgendwann waren wir dann jedenfalls am Südende der Golden Gate Bridge, sind dann ausgestiegen und zu Fuß die 1,7 Meilen über die Brücke gelaufen. Mit Fotostopps haben wir im gemütlichen Tempo fast eine Stunde gebraucht. Da die Golden Gate Bridge leider auch bei Selbstmördern sehr beliebt ist, findet man entlang des Weges mehrfach Telefone, die einen automatisch mit der Telefonseelsorge verbinden, nach dem Motto: "there is hope, make the call". Am Nordende sind wir dann wieder in einen Bus gesprungen (auch wenn es rückblickend wahrscheinlich der Bus einer anderen Tour war), und zurück in die Stadt bis zur Lombard-Street gefahren.

Ein Teilabschnitt dieser Straße ist bekannt als "Crooked Street", die kurvenreichste Straße der Welt. Das Gefälle beträgt hier 27%, deshalb hat man acht von Blumen umgebene Serpentinen bergab gebaut. Optisch war diese Straße eines meiner Highlights des Tages, leider hab ich unterwegs (im Fotowahn) meinen John verloren, und es hat etwas gedauert, bis wir uns endlich wiedergefunden hatten...
Von da aus gings zu Fuß zur aufregenden Fisherman's Wharf und zu Pier 39, dem Mittelpunkt des bunten Gewimmels. Am Pier 33 wollten wir eigentlich eine Fahrt nach Alcatraz buchen, aber leider sind sämtliche Ausflüge für die nächsten zwei Wochen schon ausgebucht. Die nächsten paar Stunden haben wir uns weiter an der Wharf umgesehen (obwohl man gut und gerne mehrere Tage dort zubringen könnte), und sind dann irgendwann wieder in den Bus gestiegen, der uns bis zum Alamo Square Park brachte. Von dort aus hat man den besten Blick auf die "Painted Ladies", die alten viktorianischen Häuser, die in bunten Farben angestrichen sind. Danach sind wir mit dem Bus über weite Umwege (u.a. nochmal über die Golden Gate Bridge) irgendwann wieder an unserem Ausgangspunkt gelandet.


Morgen haben wir einen weiteren Tag in San Francisco vor uns, bevor es am Donnerstag zurück nach Michigan geht. So aufregend die letzten Wochen auch waren - jetzt freuen wir uns auf ein paar entspannte Tage in Royal Oak, bevor es zurück nach Deutschland geht.

Macht's gut, bis bald, oder wie man hier so schön sagt: have a good one!
 

Montag, 23. Juli 2012

One Night in Reno

Reno/Nevada.


Heute nur ganz kurz, denn wir haben heute Nacht noch viel vor: Wir hatten es heute schon bis San Francisco geschafft und haben dann - in unserem jugendlichen Leichtsinn - eine scharfe Rechtskurve gemacht, und sind auf der Interstate 80 spontan etwas mehr als 200 Meilen nach Reno in Nevada gefahren :)

Unterwegs sind wir durch Kaliforniens Hauptstadt Sacramento gefahren, bevor es hoch in die Berge der Sierra Nevada ging. Jetzt sind wir hier in Reno, einer kleineren Ausgabe von Las Vegas, und übernachten im "El Dorado", einem Casino- und Hotelkomplex. Morgen geht die Fahrt am Lake Tahoe vorbei wieder Richtung San Francisco. Irgendwann muss man auch mal was Verrücktes machen! :)