Palm Coast/Florida. Von Reifen und Rädern, einem Podiumsplätzchen und mehr
Wie bereits angekündigt, waren wir heute wieder in Daytona Beach und haben die Daytona 500 Experience besucht, eine Mischung aus Themenpark und Rennsportmuseum. Der Weg dahin war mal wieder mit Sternen übersät, denn auf dem Champions Walk of Fame konnte man über die berühmten Namen, Hand- und Fußabdrücke der bisherigen Daytona-Sieger wandeln. Gleich zu Beginn wurden wir zum Daytona International Speedway gefahren und konnten dort die berühmte Rennstrecke besichtigen. Das Gelände ist riesengroß, innerhalb des Ovals befinden sich sogar ein See und ein Campingplatz für die Fans. Unsere Tour führte uns direkt an der Rennstrecke entlang, die derzeit neu geteert wird, außerdem ging’s vorbei an der Boxengasse bis hin zur Victory Lane, wo man sich auf dem Siegertreppchen fotografieren lassen konnte.
Gleich anschließend wurde im IMAX-Kino ein 3D-Film
über die Rennsportgeschichte in Daytona Beach und den Ablauf eines
typischen Nascar-Rennwochenendes gezeigt. Ausgerüstet mit 3D-Brillen war
man bei jedem Pitstop, Überholmanöver und Unfall hautnah dabei und John
ging entsetzt in Deckung, als ein verlorener Autoreifen direkt auf
unsere Köpfe zuschoss. Nach dem 45-minütigen Film konnte man noch das
Museum mit verschiedenen Autos und Trophäen besuchen, einen
Nascar-Reifen in möglichst kurzer Zeit wechseln und in einem
Fahrsimulator selbst ein Nascar-Auto steuern. Unnötig zu sagen, dass ich
innerhalb kürzester Zeit in die obere Mauer gekracht bin und bei meinem
Neustart aus der Boxengasse eine Kollision mit John verursacht und
dabei sein Rennen ruiniert habe.
Auf dem Rückweg nach Palm Coast haben wir auch noch
eine riesige Harley-Davidson-Filiale entdeckt und einen Zwischenstop
eingelegt. Aber du brauchst dir keine Sorgen machen, Stefan: mehr als
ein T-Shirt hat John sich nicht gegönnt. So, und jetzt müsst Ihr uns
leider für heute entschuldigen – der Strand ruft schon unsere Namen…

























