Freitag, 6. Juli 2012

Sweets for my Sweet, Sugar for my Honey

Royal Oak, Detroit/Michigan.


Igitt - könnt Ihr Euch das vorstellen? Ich hab mich gestern ausschließlich von Süßigkeiten ernährt! In meiner Phantasie habe ich mir das immer wunderbar ausmalen können, aber die Realität sieht dann doch anders aus. Jetzt ist es zwei Uhr Nachmittag am nächsten Tag, und ich muß allein beim Gedanken an Kuchen oder Eis noch immer würgen!

Der Tag begann für mich wie immer mit einem Erdnussbutter/Nutella-Toast. (Da Nutella hier drüben nicht ganz so bekannt und beliebt ist wie in Deutschland, war ich entzückt, als ich am Tag unserer Ankunft hier gleich zwei riesige Gläser vorfand!)
Gegen ein Uhr mittags trafen dann gestern Sandy und ihr Sohn Seth bei uns ein, und wir sind erstmal zu "Big Boy" gegangen, wo man sowohl frühstücken als auch Mittag essen kann. Naja, ich hatte bereits gefrühstückt, Mittagessen wollte ich noch nicht, so hab ich mich für ein Stück Kuchen entschieden, aber was für eins!! Es war ein "Strawberry Hot Fudge Icecream Cake": zwei dicke Scheiben Schokokuchen, dazwischen Erdbeereis, drumherum eine dicke, warme Schokopampe, obendrauf Sahne, Erdbeeren und eine Kirsche. (Mir wird schon schlecht, wenn ich's nur beschreibe). Nach zwei Bissen war ich satt, hab aber trotzdem weitergegessen, und somit gegen die goldene Regel Nummer 1 in meinem neuesten Diätbuch verstoßen. Egal, es sind ja Ferien! :)

Nach dem Essen sind wir zurück zu Patsys Haus gefahren und haben den ganzen Nachmittag über Karten gespielt, zwei amerikanische ("31" und "screw your neighbour") und unser mitgebrachtes Hornochsenspiel "6 nimmt", oh ja, wir hatten unseren Spaß :)

Gegen Abend wollten John und Sandy zum "Dairy Park" - das ist eine Art Eisdiele in Hazel Park, in der man aber auch Burger und Hotdogs kaufen kann. Den Laden gab es schon, als John als kleiner Junge dort um die Ecke Baseball gespielt hat, und selbst die Verkäuferin dort war immernoch die gleiche wie damals! Neben dem Fenster für Bestellungen (man geht nicht in das Haus) hängt eine Urkunde für 44 erfolgreiche Geschäftsjahre in Hazel Park, die Urkunde ist von 2007. Die handgeschriebenen "Speisekarten" und vergilbten Bilder in den Fenstern sind wahrscheinlich noch aus der Gründungszeit des Dairy Parks. Mir hat's dort gefallen!
Mittlerweile hatten John und ich eigentlich Hunger auf etwas "Richtiges", aber die anderen wollten nur Slushies, Shakes oder Eis, und da die Qualität der Burger und Burritos dort wahrscheinlich nicht die Beste ist, hat sich John für ein Banana Split Boat entschieden, für mich gab's einen Snickers Flurry (ähnlich wie die McFlurries bei McDonalds). Das verwendete Snickers war wahrscheinlich genauso alt wie die Poster in den Fenstern, aber ich dachte mir, lieber ein altes Snickers als gar keins :)
Der Plan sah vor, dass wir später am Abend nochmal was Anständiges essen würden, aber obwohl meine Gedanken laufend um Pommes oder Tacos kreisten, hätte ich beim besten Willen an dem Tag nichts mehr essen können! John hat sich später zu Hause noch ein Stück Upside-Down Pineapple Cake gegönnt, aber für mich war der Tag gelaufen.

Heute früh hab ich dann auf meinen Nutella-Toast verzichtet, stattdessen sind wir so gegen elf Uhr mit Sandy und Seth zu "Leo's Country Oven" zum Frühstücken gefahren, und haben Eier, Speck und Hashbrowns (geraspelte und gebratene Kartoffeln) mit Toast und Marmelade bestellt, das ganze Menü kostet umgerechnet so um die 2,50 €. Aaaaah - jetzt ist mein System wieder einigermaßen ausgeglichen (wenn auch wahrscheinlich völlig im Eimer *gg*)

Hab ich Euch heute gelangweilt mit dem vielen Blabla über Essen? Oder habt Ihr jetzt Hunger? Egal, hier sind ein paar Bilder von den Restaurants und unseren Menüs (und uns):



Heute Abend gehen wir zum Baseball, d.h. morgen gibt's dann wieder einen etwas spannenderen Bericht.

So long,


 

Donnerstag, 5. Juli 2012

Independence Day

Royal Oak, Detroit/Michigan.


Es ist soweit: Amerika hat mir die erste Watschn verpasst, dazu aber später mehr. Gestern war also der 4. Juli, der Unabhängigkeitstag. Tagsüber hat man nicht viel davon mitbekommen, die Geschäfte waren geöffnet, und so sind wir wieder zur Great Lakes Crossing Mall gefahren.
John und ich sind diesmal getrennte Wege gegangen, da John sich mit Jeans eindecken wollte und ich keine Lust hatte, wie ein gelangweilter Ehemann danebenzustehen und zu beurteilen, ob diese Jeans richtig sitzt oder jene Hose den Hintern fett oder flach aussehen lässt (wir haben das Alles schon durchgemacht und aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt). Stattdessen bin ich auf eigene Faust losgezogen, habe in knapp 90 Minuten die ringförmig angelegte Mall einmal komplett umrundet, und mir immerhin ein T-Shirt der Detroit Tigers gekauft, das ich am Freitag zum Baseballspiel anziehen werde.
Auf dem Heimweg hatte es übrigens über 102° Fahrenheit, was fast 40° Celsius entspricht, in den Gebäuden ist es wie immer saukalt, aber noch ist keine Erkältung in Sicht (toi toi toi).

Gegen 6 Uhr abends sind wir dann rüber zu Kerry gefahren, und gerade als wir es uns auf der kleinen Terasse vor der Eingangstür gemütlich gemacht hatten, setzte der Sturm ein: Wolkenbruch, Wind, Blitz und Donner, die gesamte Palette eben. Wir haben dann Zuflucht im Haus gesucht, und gottseidank hatte der Kammerjäger gute Arbeit geleistet, so dass wir von keinen ungebetenen Gästen behelligt wurden. Nachdem sich das Wetter wieder etwas beruhigt hatte, sind wir wieder nach draußen gegangen. Es war immer noch extrem windig, und gerade als ich dachte, wie hübsch die amerikanische Flagge aussieht, wenn sie im Wind weht, hat sie mich mit voller Breitseite erwischt: John hat sie nur seitlich gestreift, aber mich traf sie mit voller Wucht im Gesicht, es fühlte sich an wie eine saftige Ohrfeige mit einem klatschnassen Handtuch. Kimmi meinte, das wäre Amerika's Art mich willkommen zu heißen :)

Ansonsten lief der Abend ähnlich ab, wie ein Silvesterabend in Deutschland: Sobald es dunkel wurde, kamen die Leute aus ihren Häusern und zündeten Feuerwerkskörper auf der Straße. Das ganze Spektakel zog sich über fast zwei Stunden, ab elf Uhr wurde es dann wieder ruhig, da ab diesem Zeitpunkt offiziell Schicht im Schacht ist (was aber von Vielen ignoriert wurde).
Auf dem Heimweg haben wir dann die Folgen des Sturms gesehen: die Straßen waren überschwemmt, und in der Barrett Avenue lag ein umgeknickter Baum auf der Fahrbahn. Gottseidank hat's nicht den großen toten Baum direkt vor Patsys Haus erwischt...



(Auf dem ersten Bild dieser Serie seht ihr übrigens Johns neue Freundin Erica - sie folgt ihm auf Schritt und Tritt, und Kerry meint, dass sie daheim auch ständig von John spricht. Ich weiß, wo wir in 20 Jahren definitiv nicht mehr hinfahren werden *gg*)

Heute kommt Johns Schwester Sandy aus Ohio zu Besuch. Eigentlich wollten wir gemeinsam Johns Neffen Jeffrey besuchen, aber leider muss dieser heute doch arbeiten, so dass wir uns etwas anderes einfallen lassen müssen. Oh oh - gerade im Moment fängt es wieder an zu donnern - ich bin mal gespannt, was der Tag noch so bringt!

Viele Grüße aus dem Land der Unabhängigen,

 

Mittwoch, 4. Juli 2012

Down by the River

Royal Oak/Detroit, Michigan.
 

Da hatten wir so schöne Pläne für heute gemacht, und das Erste, was wir heute Morgen nach dem Aufwachen hörten, waren Donner und Regen. John schlug vor, trotzdem nach Downtown Detroit und zum Fluß zu fahren, weil so ein bißchen Regen uns schon nichts anhaben würde. In der gleichen Minute setzte dann ein Wolkenbruch ein, und der Himmel wurde dunkler und dunkler.
Der schnell erarbeitete Plan B sah vor, dass wir stattdessen ein bißchen Shoppen gehen würden. Wir wollten einige Geschäfte abklappern, und fingen in einem Sportgeschäft an. Unter anderem fanden wir dort sexy Sporthosen im Leopardenlook, und Lucretia und ich haben kurzfristig überlegt, ob wir uns ein paar kaufen sollten, damit wir Outfit-mäßig mit Patsy mithalten können :) Beim Verlassen des Ladens (ohne Leoprint-Hosen) empfing uns strahlender Sonnenschein, so dass wir uns dann doch schnell auf den Weg nach Detroit machten - oder eher "The D", wie die Einheimischen sagen.

Detroit wurde 1701 am Südufer des gleichnamigen Flusses von Antoine Laumet de Lamouthe Cadillac gegründet, der der Stadt auch den Namen gab. Auf der anderen Seite des Flusses liegt bereits Kanada, das man über eine Brücke erreichen kann, allerdings nur mit dem Auto und nicht zu Fuß.
Die derzeit gestaltete Flußpromenade ist 3,5 Meilen lang, aber wir haben nur einen Teil davon erkundet. Geparkt haben wir in der Nähe der Rivard Plaza, wo es unter anderem ein altes Familienkarussel, das Riverwalk Café, Sandskulpturen und einen überteuerten Fahrradverleih gibt. Zu Fuß ging es weiter zur General Motors Plaza & Promenade. Die Plaza ist ganz hübsch gemacht, mit Springbrunnen, Grünflächen und einer in Stein verewigten, riesengroßen Weltkarte. Im Gebäude befinden sich ein Hotel, mehrere Restaurants, ein paar Läden und natürlich jede Menge Autos.
Danach sind wir zur Hart Plaza marschiert, einem beliebten Schauplatz für Festivals, Konzerte und andere Events in Detroit. In der Mitte des Platzes soll es einen spektakulären Springbrunnen geben, der aber leider abgestellt war, und selbst Chris hat zugegeben, dass er den Springbrunnen eigentlich nie in Aktion gesehen hat. Wahrscheinlich ist der Brunnen nur Legende, um dumme Touristen wie uns anzulocken :) Außerdem gibt es an der Plaza das Underground Railroad Memorial, ein Denkmal, das neun Sklaven zeigt, die in Richtung Kanada und Freiheit blicken.
Dann liefen wir an der "Detroit Princess" (einem Ausflugsschiff) vorbei, bis hin zur Joe Louis Arena. Obwohl das Stadion nach dem berühmten Boxer benannt ist, ist es eigentlich die Heimat der Detroit Red Wings, der Eishockey Mannschaft. Auch wenn der Tag mit schlechtem Wetter begonnen hatte, war es mittlerweile wieder so heiß, dass unsere Jeans an den Beinen klebten. Dementsprechend war auch keiner groß in Stimmung, den Spaziergang noch mehr in die Länge zu ziehen, so dass wir dann kehrt machten und wieder zurück zur Rivard Plaza und zum Auto trabten.
Auf dem Heimweg haben wir noch schnell bei einem Supermarkt angehalten, und als wir wieder rauskamen, hatte es wieder zu regnen begonnen - das nennt man dann wohl perfektes Timing :)



Viele Grüße in die Heimat, heut Abend hab ich Bauerntopf gekocht (mit den mitgebrachten Maggi Fix Beuteln) und an Euch gedacht :)


 

Dienstag, 3. Juli 2012

At the Race Tracks

Royal Oak/Detroit, Michigan.


So, jetzt hat der Spaß richtig angefangen - es gab ein Wiedersehen mit Kimmi! Sie ist noch immer das gleiche verrückte Huhn, das wir in Erinnerung hatten, wenn nicht noch ein bißchen krasser :) Alle zusammen sind wir gestern nach Madison Heights gefahren, um das Feuerwerk anzusehen. Wir nähern uns ja nun langsam aber sicher dem 4. Juli, und seit die Stadt Detroit letzte Woche den Anfang gemacht hat, ziehen die umliegenden Städte nach, so dass es jetzt jeden Tag irgendwo ein Feuerwerk zu sehen gibt. Leider habe ich in der ganzen Wiedersehensfreude ausnahmsweise die Camera zu Hause liegen lassen, so dass es zu meinem eigenen großen Bedauern keine Bilder von diesem Abend gibt. Den Independence Day werden wir übrigens bei Kerry und Kimmi zu Hause verbringen und eine riesige Party mit Kerrys Verwandten und Freunden feiern - wir sind vor lauter Spannung und Vorfreude schon ganz aufgekratzt (hauptsächlich weil die beiden momentan noch auf die Hilfe eines Kammerjägers angewiesen sind - das wird ein Spaß *gg*)

Heute stand dann mal wieder ein richtiges Highlight auf dem Programm: wir waren auf der Pferderennbahn in Hazel Park. Im zweiten von 12 Rennen hat John die erste Wette platziert ("Win-Place-Show" - eine Variante, bei der das getippte Pferde nur unter die ersten drei kommen muss, damit man etwas gewinnt) und Herbie's Hot Stuff hat uns John den ersten "Geldregen" beschert (keine Panik, es waren nur kleine Beträge im Spiel! *gg*)
Danach ging's bergab: Weder Decision Maker noch Perfect Heart Beat haben gepunktet, und leider hat John nicht auf mich gehört, denn mit Jodi-Ho und Zippity-Doo-Dah hätten wir was gewonnen (und ja, das waren wirklich die Namen). Im fünften Rennen hab ich dann selbst mitgewettet, aber weder Another Casey (mein Favorit) noch Eternal Luck (Johns Pferdchen) konnten sich platzieren.
Während Johns Pechsträhne sich fortsetzte, hab ich erst im 8. Rennen wieder mitgemacht, aber obwohl Our Girl Maddie auf dem 3. Platz ins Ziel kam, hab ich 40 Cent verloren - leider waren die Quoten für Maddie zu gut, so dass es bei der Win-Place-Show Variante in dem Fall nichts zu gewinnen gab. Für mich war an der Stelle Ende Gelände, während John in den folgenden Rennen noch mit Danny's Man, Taylor Rei und Money To Burn baden ging (der Name war da wohl Programm).
Aber da wir ja im Grunde Glückskinder sind, hat sich das Blatt im letzten Rennen dann doch noch gewendet: Wir waren uns beide einig, dass Chubby Squirrel (das "dicke Eichhörnchen") für uns die Kastanien aus dem Feuer holen würde, und tatsächlich hat Chubby mit Außenseiterquoten und unserer lautstarken Unterstützung gewonnen! Außerdem hat John heimlich noch einen weiteren Tipp für Hollywood Rags abgegeben, der auf Platz 2 landete, so dass wir am Ende - nach Abzug der Getränke - noch mit 10 Dollar Gewinn aus dem Stadion spazieren konnten.
Zu Hause wurden wir dann vom Leoparden begrüßt - meine Güte, ich kann Johns Mutter Patsy gar nicht mehr anschauen, ohne mir dabei das Lachen zu verkneifen, seitdem sie ihren Schlafanzug mit Tierfell-Druck trägt und John sie auf die Ähnlichkeit mit einem Leoparden hingewiesen hat. Dass das "Fell" tagsüber im Badezimmer hängt, macht die Sache auch nicht besser :)

Morgen werden wir uns wahrscheinlich Downtown Detroit aufhalten und die Gegend um den Fluß erkunden. 

Gut gelaunte Grüße an Daheim,


 

Sonntag, 1. Juli 2012

Lazy Days

Royal Oak/Detroit, Michigan.

Eigentlich stand ja für heute das Euro-Finale auf dem Plan, das wir in einer Sportsbar ansehen wollten, aber aus bekannten Gründen konnten wir uns das ja an den Hut stecken. Der Frust über das Ausscheiden sitzt ehrlich gesagt immernoch tief, und so wussten wir nicht mal, wem wir die Daumen drücken sollten. Letztendlich haben wir das Spiel - mehr oder weniger aufmerksam - zu Hause angesehen. Der "Experte" im US-Fernsehen war übrigens Michael Ballack - mit Loddar wär's bestimmt lustiger gewesen :)

Ansonsten genießen wir hier erstmal ein paar faule und unspektakuläre Tage: gestern Abend waren wir nur Bowling spielen, und zwar in genau jenem Bowlingcenter in Hazel Park, in dem John in seiner Kindheit seine erste Kugel geworfen hat. Dementsprechend gut war er auch wieder, und hat von drei Spielen zwei überragend gewonnen, und musste sich nur einmal gegen Chris geschlagen geben. Ich hab zumindest einmal die 100 geknackt, und somit war auch bei mir alles im grünen Bereich.

Danach waren wir in "The Green Lantern" - einer Bar, die vor allem auf Grund ihrer Pizzas sehr beliebt ist. John und ich wollten uns eigentlich eine große Pizza (acht Stücke) teilen, geschafft haben wir zusammen aber nur drei Stücke und einen Bissen - aber zumindest wissen wir jetzt, was wir die nächsten Tage über essen sollen :)

Heute Vormittag waren wir auf einem Flohmarkt in Royal Oak. Im Prinzip gab's da ähnlichen Ramsch wie bei uns, nur dass der amerikanische Ramsch irgendwie interessanter wirkt :) Ich hab sogar ein paar alte gehäkelte Topflappen aufgestöbert und kurzfristig überlegt, ob ich die 2 Dollar investieren soll, um das Muster herauszufinden - so originell war's aber auch nicht, und so hab ich's gelassen.

Wieder zu Hause hat John dann die Planung der nächsten Tag in die Hand genommen, und mit Kerry, seiner Schwester Sandy, und seinem Neffen Jeff telefoniert - da ich aber nicht so genau zugehört habe, lass ich mich auch überraschen, was wir in nächster Zeit so machen. Die großen Highlights (der 4. Juli und der Ausflug zu den Niagara-Fällen) stehen ja auch noch bevor, es wird also bald wieder etwas zu berichten geben!





 

Let's go to the Mall!

Royal Oak/Detroit, Michigan.


Der besondere Gruß geht heute an alle "How I met your mother"-Freunde, die angesichts der heutigen Headline bestimmt gerade den Superhit von Robin Sparkles im Kopf haben - gern geschehen! ;)

So, wo war ich gestern stehen geblieben? Ach ja, wir wollten zu AAA, um die Tourbooks für Florida zu holen. Außerdem wollten wir dort noch das Hotel für die ersten beiden Nächte in San Diego buchen, aber das war doch ein schwierigeres Unterfangen als geahnt: Offensichtlich ist San Diego an dem geplanten Wochenende "The place to be", und so mussten wir ein völlig überteuertes Hotel  der unteren Qualitätsklasse um die 50 Meilen außerhalb von San Diego nehmen - wir sind schon gespannt, in welcher Bruchbude Luxushütte wir dann wohl nächtigen werden. Bis jetzt haben wir übrigens noch nicht herausgefunden, welcher Bär an diesem Wochenende in Südkalifornien steppt, aber Johns Freund Kerry meint, es finden wohl wieder einige Kundgebungen der Schwulengemeinde statt, die für die gleichgeschlechtliche Ehe die Werbetrommel rühren (lieber Stefan: möchtest Du nicht spontan in zwei Wochen nach San Diego jetten, um John in dieser schweren Zeit moralisch beizustehen, so wie letztes Jahr beim Grand Prix? *gg*). Ansonsten haben wir gestern nur noch kleinere Besorgungen gemacht, und dann den Abend (und einen großen Teil der Nacht) in einer Bar - "On the Rocks" - verbracht, nett geplaudert, gut gegessen (z.B. flambierten Käse), gut getrunken (z.B. einen leckeren "Mango Tango"), und den ein oder anderen Schwank von zu Hause erzählt (Stichwort: "bei mir hat's Rouladen gegeben...")

Heute ging es dann endlich wieder zur riesigen "Great Lakes Crossing" Mall - ohne Witz, ich würde am liebsten mit Sack und Pack dort einziehen! John zu Liebe haben wir wieder jede Menge Zeit im "Bass Pro" Shop für Outdoor-Equipment verbracht, aber wir haben auch schon ein paar sehr, sehr coole Geschenke für die Daheimgebliebenen gekauft - für meinen Vater haben wir natürlich wieder etwas extra Ausgefallenes ergattert... (mehr kann ich nicht sagen, wo Du Dich doch jetzt so tapfer mit dem Laptop schlägst und alles live mitverfolgen kannst *gg*). Obwohl die Auswahl der Fressbuden wieder unüberschaubar war, fiel uns die Auswahl nicht schwer: endlich wieder Taco Bell! Und John konnte natürlich auch dem Schokoladengeschäft nicht widerstehen, um sich dort eine riesige Erdbeere im Schokomantel zu gönnen.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen Abstecher zu "Costco" (ähnlich der deutschen Metro) gemacht - hier kann man Lebensmittel in XXL-Packungen kaufen, Elektrogeräte, Klamotten, und noch viel mehr, allerdings muss man Mitglied sein (gegen einen Jahresbeitrag), um von den günstigen Preisen zu profitieren.

Wieder zurück in der Barrett Avenue haben wir dann erstmal ein kleines Nickerchen gemacht - fünf Stunden Schlaf pro Nacht ist wohl auf Dauer auch nicht so gesund :) John schläft noch immer, während ich mich wieder um die Berichterstattung kümmere. Später wollen wir noch in ein Bowling Center gehen, ansonsten haben wir noch keine weiteren Pläne für heute Abend gemacht.

Macht's gut für heute, und fallt in keinen Briefkasten :)